am Katholischen Krankenhaus "St. Johann Nepomuk" Erfurt e.V.
Feier in der Reglerkirche zur Ausstellung „Schon gepackt? Darf’s ein bisschen mehr sein als das letzte Hemd?“
Am 12. September 2026 hat die Palliativstation am Katholischen Krankenhaus „St. Johann Nepomuk“ Erfurt ihr 30-jähriges Bestehen feierlich begangen. Die erste Palliativstation Thüringens war am 11. September 1996 eröffnet worden. Drei Jahrzehnte später kamen Weggefährtinnen und Weggefährten, Freundinnen und Freunde, Kolleginnen und Kollegen sowie viele der Palliativarbeit verbundene Menschen in der Reglerkirche zusammen.
Den Rahmen bildete die Vernissage der Ausstellung „Schon gepackt? Darf’s ein bisschen mehr sein als das letzte Hemd?“. Die Frage, was am Ende des Lebens bleibt und was wir in unseren persönlichen Koffer für die letzte Reise packen würden, zieht sich durch die gezeigten Koffer. Bekannte Persönlichkeiten und Menschen aus ganz unterschiedlichen Lebensbereichen geben darin Einblick in das, was ihnen wirklich wichtig ist.
Es sprachen unter anderem Winfried Weinrich, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Katholischen Hospitalvereinigung Thüringen, Dr. Christian Weberus, Geschäftsführer des KKH, Katharina Schenk, Thüringer Ministerin für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Familie, sowie Eva-Maria Kitsche, pflegerische Stationsleiterin der Palliativstation und Vorstandsmitglied des Fördervereins.
Die Feier war Rückblick und Dank zugleich: für 30 Jahre würdevolle Begleitung schwerkranker Menschen und ihrer Angehörigen, für medizinische Kompetenz und persönliche Zuwendung – und für alle, die diese Arbeit über die Jahre getragen und unterstützt haben.
Die Ausstellung ist noch bis zum 30. September 2026 in der Reglerkirche zu sehen. Das Jubiläumsprogramm im September wird mit weiteren Abenden im Gemeindehaus der Reglergemeinde fortgesetzt.
Der Förderverein dankt allen, die die Feier mitgestaltet, besucht und die Palliativstation über drei Jahrzehnte hinweg begleitet haben.